Einwohnerversammlung in Müssen: Großes Interesse, offene Worte und klare Erwartungen
Die Einwohnerversammlung zu den geplanten Windkraftanlagen bei Müssen/Louisenhof war sehr gut besucht. Die volle Sporthalle zeigte, welche Bedeutung dieses Vorhaben für die Einwohnerinnen und Einwohner unserer Gemeinde hat.
Wir bedanken uns bei Bürgermeister Detlef Dehr und der Gemeindevertretung für die sachliche und faire Veranstaltung. Besonders begrüßen wir, dass Herr Dehr die gute Zusammenarbeit und Kommunikation mit unserer Bürgerinitiative ausdrücklich hervorgehoben hat. Diese Zusammenarbeit möchten wir gerne noch intensivieren.
Auch den Vortrag von Raimund Weidlich von PROKOM haben wir als sachlich und ausgewogen wahrgenommen.
Er erläuterte die gesetzlichen und planerischen Rahmenbedingungen und wies offen auf kritische Aspekte des Standortes hin – darunter die Nähe zur Wohnbebauung, die zu erwartende nächtliche Schallbelastung sowie Konflikte mit dem Natur- und Artenschutz. Diese Offenheit begrüßen wir.
Gemeindevertreter Ronald Wischmann, erster stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Müssen, erklärte öffentlich und eindeutig, dass er gegen die Windkraftanlagen an diesem Standort stimmen werde.
Er berichtete, dass er mehrfach in Satow gewesen sei, um sich dort Windkraftanlagen von Nordex anzusehen und anzuhören. Nach seiner persönlichen Wahrnehmung seien diese selbst in rund einem Kilometer Entfernung noch extrem laut.
Er könne sich deshalb nicht vorstellen, solche Anlagen in Müssen/Louisenhof zu haben. Wischmann kündigte an, bei einer Abstimmung klar dagegenzustimmen, und empfahl den Bürgerinnen und Bürgern, sich selbst in Satow ein Bild von den Anlagen zu machen. Wir begrüßen diese klare und aus eigener Wahrnehmung begründete Position.
Mehrere Einwohner sprachen sich für mindestens eine weitere Informationsveranstaltung und eine Bürgerbefragung aus. Bürgermeister Detlef Dehr erklärte, dass diese Vorschläge in der Gemeindevertretung beraten werden sollen.
An die von Herrn Dehr betonte gute Zusammenarbeit knüpfen wir eine klare Erwartung: Wir bitten ihn, sich innerhalb der Gemeindevertretung dafür einzusetzen, dass die Bevölkerung vor jeder Entscheidung umfassend informiert und befragt wird. Ein verlässliches Meinungsbild muss vorliegen, bevor über einen Aufstellungsbeschluss entschieden wird.
Mit einem solchen Beschluss würde die Gemeinde den politischen und planerischen Weg für das Vorhaben eröffnen. Er darf aus unserer Sicht nicht gefasst werden, solange wesentliche Konflikte nicht geklärt und bewertet sind und keine belastbare, transparente Grundlage zu den möglichen finanziellen Auswirkungen und Einnahmen der Gemeinde vorliegt.
Unsere klare Erwartung: Erst die offenen Konflikte klären, die finanziellen Grundlagen transparent darlegen und die Einwohnerinnen und Einwohner befragen – dann entscheiden.
Wir bedanken uns bei Bürgermeister Detlef Dehr und der Gemeindevertretung für die sachliche und faire Veranstaltung. Besonders begrüßen wir, dass Herr Dehr die gute Zusammenarbeit und Kommunikation mit unserer Bürgerinitiative ausdrücklich hervorgehoben hat. Diese Zusammenarbeit möchten wir gerne noch intensivieren.
Auch den Vortrag von Raimund Weidlich von PROKOM haben wir als sachlich und ausgewogen wahrgenommen.
Er erläuterte die gesetzlichen und planerischen Rahmenbedingungen und wies offen auf kritische Aspekte des Standortes hin – darunter die Nähe zur Wohnbebauung, die zu erwartende nächtliche Schallbelastung sowie Konflikte mit dem Natur- und Artenschutz. Diese Offenheit begrüßen wir.
Gemeindevertreter Ronald Wischmann, erster stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Müssen, erklärte öffentlich und eindeutig, dass er gegen die Windkraftanlagen an diesem Standort stimmen werde.
Er berichtete, dass er mehrfach in Satow gewesen sei, um sich dort Windkraftanlagen von Nordex anzusehen und anzuhören. Nach seiner persönlichen Wahrnehmung seien diese selbst in rund einem Kilometer Entfernung noch extrem laut.
Er könne sich deshalb nicht vorstellen, solche Anlagen in Müssen/Louisenhof zu haben. Wischmann kündigte an, bei einer Abstimmung klar dagegenzustimmen, und empfahl den Bürgerinnen und Bürgern, sich selbst in Satow ein Bild von den Anlagen zu machen. Wir begrüßen diese klare und aus eigener Wahrnehmung begründete Position.
Mehrere Einwohner sprachen sich für mindestens eine weitere Informationsveranstaltung und eine Bürgerbefragung aus. Bürgermeister Detlef Dehr erklärte, dass diese Vorschläge in der Gemeindevertretung beraten werden sollen.
An die von Herrn Dehr betonte gute Zusammenarbeit knüpfen wir eine klare Erwartung: Wir bitten ihn, sich innerhalb der Gemeindevertretung dafür einzusetzen, dass die Bevölkerung vor jeder Entscheidung umfassend informiert und befragt wird. Ein verlässliches Meinungsbild muss vorliegen, bevor über einen Aufstellungsbeschluss entschieden wird.
Mit einem solchen Beschluss würde die Gemeinde den politischen und planerischen Weg für das Vorhaben eröffnen. Er darf aus unserer Sicht nicht gefasst werden, solange wesentliche Konflikte nicht geklärt und bewertet sind und keine belastbare, transparente Grundlage zu den möglichen finanziellen Auswirkungen und Einnahmen der Gemeinde vorliegt.
Unsere klare Erwartung: Erst die offenen Konflikte klären, die finanziellen Grundlagen transparent darlegen und die Einwohnerinnen und Einwohner befragen – dann entscheiden.