„Windpark“ Müssen – was diese gigantischen Windkraftanlagen für unser Dorf und unsere Heimat bedeuten würden
Verharmlost der Begriff „Windpark“ die tatsächlichen Dimensionen der Planungen in Dorfnähe von Müssen und Louisenhof? Wir meinen: Ja.
Ein älterer Einwohner unseres Dorfes hat uns vor einigen Tagen auf genau diese Frage angesprochen: Warum nennen wir das geplante Vorhaben eigentlich „Windpark“? Ein Park stehe schließlich für Natur, Grün, Ruhe und Erholung – und nicht für gigantische Windkraftanlagen zur industriellen Stromerzeugung.
Mit diesem Einwand hat er einen wichtigen Punkt angesprochen.
Ein „Park“? Der Begriff klingt harmloser als die Realität
„Windpark“ ist der allgemein gebräuchliche Fachbegriff für mehrere Windenergieanlagen an einem Standort. Im Englischen spricht man entsprechend von einer „wind farm“. Auch der Projektentwickler Green Wind verwendet diesen Begriff für das geplante Vorhaben bei Müssen.
Deshalb verwenden auch wir die Bezeichnung „Windpark Müssen“.
Aber verharmlosen wollen wir damit nichts. Im Gegenteil.
Bei Müssen geht es um bis zu fünf gigantische Windkraftanlagen zur industriellen Stromerzeugung – mit einer Höhe von jeweils bis zu 267 Metern und der dazugehörigen technischen Infrastruktur.
Entscheidend ist deshalb nicht der Name, sondern was dieses Vorhaben für unser Dorf, unser unmittelbares Lebensumfeld und unsere Heimat bedeuten würde.
Dimensionen, die man sich vor Augen führen muss
Nach den vorliegenden Planungsunterlagen geht es um bis zu fünf Windenergieanlagen des Typs Nordex N175/6.X.
Jede einzelne kann bis zu 267 Meter hoch werden. Der Hamburger Fernsehturm ist mit 279 Metern gerade einmal zwölf Meter höher.
Der Rotordurchmesser beträgt 175 Meter. Die von einem einzigen Rotor überstrichene Fläche beträgt rund 24.000 Quadratmeter – mehr als drei Fußballfelder.
Das sind keine Windräder, wie viele sie aus früheren Jahrzehnten kennen. Es sind industrielle Großanlagen, die aufgrund ihrer Dimension weithin sichtbar wären.
Es geht um weit mehr als fünf Windkraftanlagen
Zu einem solchen Standort gehört technische Infrastruktur: Fundamente, Kran- und Montageflächen, Zuwegungen und Kabelverbindungen. Während der Errichtung kommen Erdarbeiten sowie Bau- und Schwerlastverkehr hinzu.
Die Anlagen würden das Landschaftsbild rund um Müssen und Louisenhof auf Jahrzehnte prägen. Hinzu kommen Betriebsgeräusche und Schattenwurf – Auswirkungen, die auch der Projektentwickler selbst in seinen Unterlagen behandelt.
Was bedeutet das für unser Dorf und unsere Heimat?
Damit geht es nicht nur um technische Daten und Standorte auf einer Planungskarte.
Es geht um den Blick aus Häusern und Gärten, um Ruhe und Wohnqualität, um Spaziergänge und Erholung und um die Landschaft, die unser Dorf und unsere Umgebung heute prägt.
Auch Natur und Artenschutz sind betroffen. In diesem Landschaftsraum leben unter anderem Rotmilan, Weißstorch und Fledermäuse. Der Seeadler wurde am Müssener See gefilmt und mehrfach im Bereich Louisenhof beobachtet. Der streng geschützte Fischotter wurde in der Mühlenbek nachgewiesen.
Die Auswirkungen betreffen nicht nur einzelne Grundstücke oder die unmittelbaren Anlagenstandorte. Sie betreffen unser gemeinsames Lebensumfeld – unser Dorf und unsere Heimat.
Die Gemeindevertretung trägt Verantwortung
Die Gemeindevertretung kennt inzwischen die Dimension des Vorhabens, die Nähe zur Wohnbebauung sowie die zahlreichen Fragen und Bedenken zu den möglichen Auswirkungen auf Landschaft, Wohnqualität, Natur und Artenschutz.
Aus unserer Sicht ergibt sich daraus eine klare politische Verantwortung.
Wir halten es gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern von Müssen für nicht verantwortbar, weitere Beschlüsse zu fassen, mit denen die Planung dieses Windparks vorangetrieben wird.
Nach unserer Bewertung liegen bereits heute genügend Gründe vor, die gegen diesen Standort sprechen.
Die Gemeindevertretung sollte deshalb die Konsequenz aus der vorliegenden Sachlage ziehen und das Vorhaben am vorgesehenen Standort nicht weiterverfolgen.
Unsere Position ist klar
Die Nähe zur Wohnbebauung, die gewaltigen Dimensionen der Windkraftanlagen sowie die Auswirkungen auf Landschaft, Natur, Artenschutz und Wohnqualität sprechen aus unserer Sicht klar gegen diesen Standort.
Die Bürgerinitiative Windpark Müssen lehnt die Errichtung dieser Windenergieanlagen am geplanten Standort ab.
Wir fordern die Gemeindevertretung auf, keine weiteren Beschlüsse zur Fortführung der Planung zu fassen und das Vorhaben am vorgesehenen Standort nicht weiterzuverfolgen.
Ihre Meinung zum geplanten Windpark
Auf unserer Website läuft weiterhin unsere Umfrage zum geplanten Windpark Müssen.
Wer sich bislang noch nicht beteiligt hat, kann dort seine persönliche Meinung zum Vorhaben abgeben.
Jede abgegebene Stimme trägt dazu bei, ein möglichst aussagekräftiges Bild darüber zu erhalten, wie die Menschen in Müssen und der Umgebung über die Planungen denken.
Zur Umfrage geht es hier
Ein älterer Einwohner unseres Dorfes hat uns vor einigen Tagen auf genau diese Frage angesprochen: Warum nennen wir das geplante Vorhaben eigentlich „Windpark“? Ein Park stehe schließlich für Natur, Grün, Ruhe und Erholung – und nicht für gigantische Windkraftanlagen zur industriellen Stromerzeugung.
Mit diesem Einwand hat er einen wichtigen Punkt angesprochen.
Ein „Park“? Der Begriff klingt harmloser als die Realität
„Windpark“ ist der allgemein gebräuchliche Fachbegriff für mehrere Windenergieanlagen an einem Standort. Im Englischen spricht man entsprechend von einer „wind farm“. Auch der Projektentwickler Green Wind verwendet diesen Begriff für das geplante Vorhaben bei Müssen.
Deshalb verwenden auch wir die Bezeichnung „Windpark Müssen“.
Aber verharmlosen wollen wir damit nichts. Im Gegenteil.
Bei Müssen geht es um bis zu fünf gigantische Windkraftanlagen zur industriellen Stromerzeugung – mit einer Höhe von jeweils bis zu 267 Metern und der dazugehörigen technischen Infrastruktur.
Entscheidend ist deshalb nicht der Name, sondern was dieses Vorhaben für unser Dorf, unser unmittelbares Lebensumfeld und unsere Heimat bedeuten würde.
Dimensionen, die man sich vor Augen führen muss
Nach den vorliegenden Planungsunterlagen geht es um bis zu fünf Windenergieanlagen des Typs Nordex N175/6.X.
Jede einzelne kann bis zu 267 Meter hoch werden. Der Hamburger Fernsehturm ist mit 279 Metern gerade einmal zwölf Meter höher.
Der Rotordurchmesser beträgt 175 Meter. Die von einem einzigen Rotor überstrichene Fläche beträgt rund 24.000 Quadratmeter – mehr als drei Fußballfelder.
Das sind keine Windräder, wie viele sie aus früheren Jahrzehnten kennen. Es sind industrielle Großanlagen, die aufgrund ihrer Dimension weithin sichtbar wären.
Es geht um weit mehr als fünf Windkraftanlagen
Zu einem solchen Standort gehört technische Infrastruktur: Fundamente, Kran- und Montageflächen, Zuwegungen und Kabelverbindungen. Während der Errichtung kommen Erdarbeiten sowie Bau- und Schwerlastverkehr hinzu.
Die Anlagen würden das Landschaftsbild rund um Müssen und Louisenhof auf Jahrzehnte prägen. Hinzu kommen Betriebsgeräusche und Schattenwurf – Auswirkungen, die auch der Projektentwickler selbst in seinen Unterlagen behandelt.
Was bedeutet das für unser Dorf und unsere Heimat?
Damit geht es nicht nur um technische Daten und Standorte auf einer Planungskarte.
Es geht um den Blick aus Häusern und Gärten, um Ruhe und Wohnqualität, um Spaziergänge und Erholung und um die Landschaft, die unser Dorf und unsere Umgebung heute prägt.
Auch Natur und Artenschutz sind betroffen. In diesem Landschaftsraum leben unter anderem Rotmilan, Weißstorch und Fledermäuse. Der Seeadler wurde am Müssener See gefilmt und mehrfach im Bereich Louisenhof beobachtet. Der streng geschützte Fischotter wurde in der Mühlenbek nachgewiesen.
Die Auswirkungen betreffen nicht nur einzelne Grundstücke oder die unmittelbaren Anlagenstandorte. Sie betreffen unser gemeinsames Lebensumfeld – unser Dorf und unsere Heimat.
Die Gemeindevertretung trägt Verantwortung
Die Gemeindevertretung kennt inzwischen die Dimension des Vorhabens, die Nähe zur Wohnbebauung sowie die zahlreichen Fragen und Bedenken zu den möglichen Auswirkungen auf Landschaft, Wohnqualität, Natur und Artenschutz.
Aus unserer Sicht ergibt sich daraus eine klare politische Verantwortung.
Wir halten es gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern von Müssen für nicht verantwortbar, weitere Beschlüsse zu fassen, mit denen die Planung dieses Windparks vorangetrieben wird.
Nach unserer Bewertung liegen bereits heute genügend Gründe vor, die gegen diesen Standort sprechen.
Die Gemeindevertretung sollte deshalb die Konsequenz aus der vorliegenden Sachlage ziehen und das Vorhaben am vorgesehenen Standort nicht weiterverfolgen.
Unsere Position ist klar
Die Nähe zur Wohnbebauung, die gewaltigen Dimensionen der Windkraftanlagen sowie die Auswirkungen auf Landschaft, Natur, Artenschutz und Wohnqualität sprechen aus unserer Sicht klar gegen diesen Standort.
Die Bürgerinitiative Windpark Müssen lehnt die Errichtung dieser Windenergieanlagen am geplanten Standort ab.
Wir fordern die Gemeindevertretung auf, keine weiteren Beschlüsse zur Fortführung der Planung zu fassen und das Vorhaben am vorgesehenen Standort nicht weiterzuverfolgen.
Ihre Meinung zum geplanten Windpark
Auf unserer Website läuft weiterhin unsere Umfrage zum geplanten Windpark Müssen.
Wer sich bislang noch nicht beteiligt hat, kann dort seine persönliche Meinung zum Vorhaben abgeben.
Jede abgegebene Stimme trägt dazu bei, ein möglichst aussagekräftiges Bild darüber zu erhalten, wie die Menschen in Müssen und der Umgebung über die Planungen denken.
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